Anne-Marie: Wie und wann bist Du denn zu uns gekommen?
Jockel: Das war ein Zufall, weil bei euch jemand krank geworden ist und ich hab Deinem Vater da geholfen.
AM: Ok. Wann war das ca?
Jockel: Das war .. 2005 vielleicht .. 2006. Zehn Jahre sind es auf jeden Fall schon.
AM: Und in Germendorf? Das kam dann etwas später?
Jockel: Sechs Jahre sind das aber auch schon.
AM: Das fing mit der Säge draußen vor dem Laden an, vereinzelt am Wochenende.
Jockel: Genau, immer mal bei richtig gutem Wetter. Nun habe ich hier meinen Sägeraum.
AM: Erzähl doch mal, was Du damals zu Hause in Heimarbeit für uns gesägt hast und was Du jetzt sägst?
Jockel: Zu Hause.. kleine Tiere, Holzspielzeuge. Die ganzen drei Monate vor Weihnachten waren es natürlich Krippenfiguren, ganz viele Krippenfiguren. Ja, das war so. Dann war auch gleich die Osterzeit ran – dann gab es nur Ostersachen. Als es dann zu Hause vorbei war und hier in Germendorf weiter ging, kamen die Türschilder.
AM: Mit Name.
Jockel: Mit Name, mit Motiv - ohne Ende.
AM: Wie läuft das ab, wenn ein Kunde ein Türschild bestellt?
Jockel: Als erstes wird ein Motiv ausgewählt – der Name steht ja schon fest. Ich suche mir Motiv und Buchstaben aus meinen Vorlagen, male diese mit Bleistift auf und säge es aus.
AM: Wie lange dauert das ca.?
Jockel: Das Aussuchen?
AM: Nein, das Sägen.
Jockel: Na, je nach Länge des Türschildes ca. 15 – 30 Minuten.

AM: .. und danach kann es gleich hier bemalt werden. Was gefällt Dir an der Arbeit hier?
Jockel: Na gefallen tut mir hier, dass ich mir meine Zeit alleine einteilen kann.
AM: .. und was gefällt Dir nicht?
Jockel: Einige Kunden, die sich ab und an doch daneben benehmen. Ein Bitte wäre manchmal schon schön.
AM: Ok. Worauf freust Du Dich am Anfang einer Saison?
Jockel: Auf den Sommer, der ist schon geil.
AM: Draußen an der frischen Luft. Super und wir freuen uns auf die nächsten Jahre. Danke Dir.
29.07.2016 Anne-Marie Pfeiffer



